Renditereihenfolgerisiko: warum sind Verluste kurz vor und nach Rentenbeginn besonders relevant?
Ein Verlust kurz vor dem geplanten Rentenbeginn kann das angesparte Kapital unmittelbar verkleinern. Beginnen zugleich Auszahlungen, kann dieselbe schlechte Marktphase zusätzlich belastend wirken: Es wird Kapital entnommen, während der verbleibende Bestand niedrig bewertet ist. Warum das so ist, welche Rolle ein Altersvorsorgedepot spielt und was eine Umschichtung tatsächlich leisten kann, zeigt dieses Kapitel anhand eines nachrechenbaren Beispiels. Rechts- und Informationsstand: 4. November 2026.
- 1. Renditereihenfolgerisiko entsteht vor allem aus dem Zusammenspiel von Marktrenditen und laufenden Entnahmen; Verluste zu Beginn einer Entnahmephase können deshalb besonders schwer wiegen.
- 2. Ein Verlust kurz vor Rentenbeginn senkt zunächst den verfügbaren Depotwert. Das ist nicht automatisch dasselbe wie das klassische Reihenfolgerisiko während regelmäßiger Auszahlungen.
- 3. Ein Verlust von 20 Prozent braucht anschließend 25 Prozent Gewinn, um den Ausgangswert ohne weitere Zahlungsströme wieder zu erreichen.
- 4. Die automatische Umschichtung im gesetzlichen Standarddepot soll Schwankungen vor der Auszahlungsphase begrenzen, ist aber weder Verlustschutz noch Rendite- oder Auszahlungsgarantie.
- 5. Anlage, Auszahlung, Garantien, Kosten und Anpassungsmöglichkeiten hängen vom konkreten Produkt und Vertrag ab; ein allgemein optimaler Auszahlungs- oder Umschichtungspfad folgt daraus nicht.
Wichtig: Dieses Kapitel gibt allgemeine Orientierung. Es ist keine Renditeprognose, individuelle Anlageempfehlung oder Rechts- und Steuerberatung. Vertragsbedingungen und Produktmerkmale können sich unterscheiden.
Was bedeutet Renditereihenfolgerisiko?
Renditereihenfolgerisiko beschreibt, dass nicht nur die Höhe, sondern auch die zeitliche Reihenfolge von Anlageerträgen für das Ergebnis wichtig sein kann. Besonders relevant ist das, wenn während der Wertentwicklung regelmäßig Geld entnommen wird. Dann trifft ein negativer Ertrag nicht nur den Depotwert: Eine Auszahlung kann zugleich die Zahl der Anteile oder das Kapital verringern, das an einer späteren Erholung noch teilnimmt.
Ohne Ein- und Auszahlungen führen dieselben Jahresrenditen in unterschiedlicher Reihenfolge rechnerisch zum selben Endwert, weil sich die Renditefaktoren multiplizieren. Bei regelmäßigen Einzahlungen kann die Reihenfolge ebenfalls den Endwert beeinflussen, weil Beiträge zu unterschiedlichen Zeitpunkten investiert werden. Das ist aber ein anderer Zahlungsstrom als der Kapitalverzehr durch Auszahlungen im Ruhestand.
Das Risiko ist keine Vorhersage, dass kurz vor oder nach dem Rentenbeginn tatsächlich ein Börsenrückgang kommt. Es beschreibt eine Abhängigkeit des Ergebnisses von möglichen Marktverläufen und den dazugehörigen Zahlungsströmen. Höhe und Dauer der Wirkung hängen unter anderem von Entnahmebetrag, Anlageaufteilung, Kosten, Laufzeit und den späteren Renditen ab.
Warum sind die Jahre rund um den Rentenbeginn besonders?
Ein Kursverlust kurz vor dem Rentenbeginn kann das Startkapital für die geplante Auszahlung verkleinern. Wer kurz darauf Auszahlungen braucht, hat möglicherweise weniger Zeit, einen Rückgang durch Erträge oder weitere Beiträge auszugleichen. Der Wertverlust vor dem ersten Entnahmetag ist zunächst ein Marktrisiko für das vorhandene Vermögen; das klassische Reihenfolgerisiko zeigt sich besonders deutlich, wenn die Auszahlungen während einer schwachen Renditefolge weiterlaufen.
In der Entnahmephase kann ein fester Geldbetrag nach einem Kursrückgang einen größeren Anteil des verbliebenen Kapitals ausmachen. Werden für eine Auszahlung Anteile verkauft, stehen genau diese Anteile für eine spätere Erholung nicht mehr zur Verfügung. Selbst wenn die Kurse anschließend steigen, wächst die Erholung nur auf dem Kapital, das noch investiert ist. Ob ein konkreter Vertrag tatsächlich Anteile verkauft oder Auszahlungen anders finanziert, ergibt sich aus seinen Bedingungen.
Es gibt deshalb keine für alle Verträge oder Haushalte gleiche Zahl von „kritischen Jahren“. Ein fünfjähriger Planungshorizont kann bei einem Produkt eine Rolle spielen, sagt aber nicht voraus, wann sich Märkte erholen oder wie lange ein individuelles Kapital reichen muss. Eine lebenslange Rentenzahlung, ein befristeter Auszahlplan und eine flexible Entnahme aus einem freien Depot verteilen Risiken unterschiedlich.
Dieselben Jahresrenditen – aber unterschiedliches Restkapital
Das Modell zeigt den Effekt isoliert: Beide Fälle beginnen mit 100.000 Euro. Zu Beginn jedes Jahres werden 10.000 Euro entnommen; danach wirkt die Jahresrendite. Es gibt keine Steuern, Kosten, Inflation, weiteren Einzahlungen oder abweichenden Auszahlungsregeln.
In beiden Fällen kommen dieselben Jahresrenditen vor: minus 20 Prozent und plus 25 Prozent. Ihr arithmetischer Durchschnitt beträgt jeweils 2,5 Prozent. Ohne Entnahmen wäre der Gesamtfaktor in beiden Reihenfolgen gleich: 0,8 × 1,25 = 1. Das Kapital würde daher vor Kosten und Steuern wieder 100.000 Euro betragen.
Mit Entnahmen ergibt sich ein anderer Verlauf. Bei Verlusten zuerst bleiben nach der ersten Auszahlung 90.000 Euro; minus 20 Prozent ergeben 72.000 Euro. Im zweiten Jahr bleiben nach einer weiteren Auszahlung 62.000 Euro; plus 25 Prozent ergeben 77.500 Euro. Bei Gewinnen zuerst stehen nach Jahr eins 112.500 Euro im Depot. Nach der Auszahlung im zweiten Jahr bleiben 102.500 Euro; minus 20 Prozent ergeben 82.000 Euro. Am Ende unterscheiden sich die Depots um 4.500 Euro, obwohl dieselben zwei Renditen und dieselben Auszahlungsbeträge vorkommen.
Das Beispiel ist keine Prognose und kein Produktangebot. Es zeigt weder eine typische Rendite noch eine sichere Auszahlungsrate. Die Zahlen hängen an der ausdrücklich genannten Annahme, dass die Auszahlung jeweils zu Jahresbeginn erfolgt; reale Vertragsbedingungen, unterjährige Auszahlungen, Kosten und Steuern können die Rechnung verändern.
| Renditereihenfolge | Jahr | Kapital zu Jahresbeginn | Entnahme zu Jahresbeginn | Jahresrendite | Kapital am Jahresende |
|---|---|---|---|---|---|
| Verluste zuerst | Start | 100.000 € | 0 € | – | 100.000 € |
| Verluste zuerst | Jahr 1 | 100.000 € | 10.000 € | -20 % | 72.000 € |
| Verluste zuerst | Jahr 2 | 72.000 € | 10.000 € | +25 % | 77.500 € |
| Verluste zuletzt | Start | 100.000 € | 0 € | – | 100.000 € |
| Verluste zuletzt | Jahr 1 | 100.000 € | 10.000 € | +25 % | 112.500 € |
| Verluste zuletzt | Jahr 2 | 112.500 € | 10.000 € | -20 % | 82.000 € |
Was davon gilt für die Auszahlungsphase des Altersvorsorgedepots?
Ein Altersvorsorgedepot ist ein zertifizierter Altersvorsorgevertrag und nicht automatisch ein frei verfügbares Wertpapierdepot mit beliebigen Entnahmen. Die Reformprodukte können von Anbietern ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden; das bedeutet nicht, dass ab diesem Datum jedes Produkt verfügbar ist. Für das konkrete Produkt zählen die geltenden gesetzlichen Vorgaben, die Zertifizierung und vor allem die Vertragsbedingungen.
Die neue Produktwelt sieht unterschiedliche Auszahlungsformen vor, darunter eine lebenslange Leibrente und einen befristeten Auszahlungsplan. Zu Beginn der Auszahlungsphase kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen außerdem eine Teilkapitalauszahlung von bis zu 30 Prozent möglich sein. Diese Varianten haben unterschiedliche Folgen: Eine Leibrente ist keine laufende Depotentnahme; ein Auszahlungsplan kann weiter von Anlage, Kosten und vertraglicher Zahlungsmechanik abhängen.
Deshalb lässt sich das Rechenbeispiel nicht direkt auf jedes Altersvorsorgedepot übertragen. Prüfe, ob und wie das Kapital während der Auszahlung investiert bleibt, ob die Leistung feststeht oder sich verändern kann, welche Kosten anfallen und was bei einem Marktrückgang passiert. Eine Zertifizierung oder die Bezeichnung „Standarddepot“ bedeutet nicht, dass die spätere Auszahlung eine bestimmte Höhe erreicht.
Was kann die Umschichtung im Standarddepot leisten?
Die beschlossene, ab dem 1. Januar 2027 geltende Fassung des § 1 Absatz 1c Nummer 5 AltZertG sieht für das gesetzliche Standarddepot eine automatische Umschichtung vor. Sie soll die Abhängigkeit von größeren Kursschwankungen in den Jahren vor dem Auszahlungsbeginn verringern. Im Standardverfahren ist der Anteil des chancenreicheren Fonds am gebildeten Kapital begrenzt: höchstens 50 Prozent fünf Jahre vor dem Auszahlungsbeginn und höchstens 30 Prozent zwei Jahre davor sowie zu Beginn der Auszahlungsphase. Das sind Obergrenzen für diesen Fondsanteil, keine garantierten Zielquoten für das gesamte Risiko.
Eine solche Umschichtung kann die Zusammensetzung und damit das Schwankungsverhalten des Vertrags verändern. Sie kann aber bereits eingetretene Verluste nicht rückgängig machen und verhindert keine Verluste. Auch der vorsichtigere Fonds kann im Wert fallen. Ein niedrigerer Anteil am chancenreicheren Fonds kann außerdem die Beteiligung an späteren Kursanstiegen begrenzen.
Die gesetzlichen Standardwerte gelten für das Standardverfahren. Andere zertifizierte Produkte können andere Anlagekonzepte haben; selbst beim Standarddepot sind die konkrete Ausgestaltung und mögliche Abweichungen anhand der Unterlagen zu prüfen. Mehr zur gesetzlichen Umschichtung und ihren Grenzen erklärt Kapitel 47 zum Standarddepot und zur Umschichtung; den Link findest du unter „Weiterführende Kapitel“.
Welche Risiken sind davon zu unterscheiden?
Marktrisiko und Renditereihenfolgerisiko hängen zusammen, sind aber nicht identisch. Marktrisiko ist die Möglichkeit, dass Anlagen an Wert verlieren. Das Reihenfolgerisiko beschreibt, wie die zeitliche Reihenfolge solcher Renditen im Zusammenspiel mit den Zahlungsströmen das Ergebnis beeinflusst. Ein Verlust kann den Wert reduzieren, auch wenn gerade keine Entnahme stattfindet.
Ein Verlust von 20 Prozent und ein späterer Gewinn von 20 Prozent gleichen sich nicht aus: Aus 100.000 Euro werden nach minus 20 Prozent 80.000 Euro; ein Plus von 20 Prozent auf 80.000 Euro ergibt 96.000 Euro. Für die Rückkehr auf 100.000 Euro wäre nach dem Verlust ein Plus von 25 Prozent nötig. Entnahmen, Kosten und Inflation sind in dieser einfachen Rechnung noch nicht berücksichtigt.
Daneben bestehen weitere Risiken. Länger als geplant zu leben kann bei einem befristeten Plan dazu führen, dass das Kapital vor dem Lebensende aufgebraucht ist; eine lebenslange Rente adressiert dieses Langlebigkeitsrisiko anders, kann aber weniger vererbbares Kapital belassen. Inflation mindert die Kaufkraft gleichbleibender Zahlungen. Steuern, Gebühren und Anbieter- beziehungsweise Vertragsbedingungen wirken ebenfalls auf das Ergebnis, aber nicht als Renditereihenfolgerisiko.
Wie lässt sich das Risiko in der Planung berücksichtigen?
Das Risiko lässt sich nicht zuverlässig durch eine Prognose des nächsten Börsenjahres beseitigen. Sinnvoller ist es, vor dem Auszahlungsbeginn mehrere mögliche Verläufe durchzudenken und die eigene Planung nicht ausschließlich auf eine durchschnittliche Rendite zu stützen. Ein günstiger Verlauf darf ebenso wenig als sicher gelten wie ein ungünstiger.
Prüfe zunächst, welcher Teil der regelmäßigen Ausgaben durch gesetzliche Rente, Betriebsrente oder andere verlässliche Einnahmen gedeckt ist und welcher Teil aus dem Vertrag kommen soll. Danach lässt sich besser einordnen, wie wichtig eine lebenslange Leistung, eine flexible Entnahme, Kapitalverfügbarkeit oder eine mögliche Vererbung ist. Diese Ziele können miteinander konkurrieren.
Je nach Produkt und persönlicher Lage können eine breitere Streuung, eine passende Anlageaufteilung, ein ausreichender Liquiditätsspielraum außerhalb des Vertrags oder flexible Auszahlungen die Folgen ungünstiger Verläufe abfedern. Das sind keine Garantien: Ein Puffer hat Opportunitäts- und Inflationskosten; ein geringeres Risiko kann Renditechancen mindern; flexible Auszahlungen setzen voraus, dass Vertrag und Haushalt Anpassungen zulassen. Auch ein starres Auszahlungsversprechen kann sich aus Vertrag oder Produkt ergeben.
Lass dir vor einer Entscheidung nicht nur eine erwartete Monatsleistung zeigen. Frage nach dem Wert bei unterschiedlichen Renditeverläufen, den Kosten, den Regeln für Umschichtungen, dem Umgang mit schwachen Marktphasen und der Frage, ob Auszahlungen garantiert, variabel oder neu berechnet werden. Prüfe außerdem, ob eine geplante Teilkapitalauszahlung die verbleibende Auszahlungsbasis verändert.
Prüfliste vor Beginn der Auszahlungsphase
Vor dem Rentenbeginn hilft ein Blick auf den Vertrag statt auf eine allgemeine Faustregel. Halte den geplanten Beginn und die gewählte Auszahlungsform fest. Notiere, welches Kapital in eine laufende Leistung fließt und ob ein Teil davon einmalig ausgezahlt werden kann.
Kläre, wie die Anlage vor und während der Auszahlung zusammengesetzt ist, ob der Anbieter automatisch umschichtet und ob du abweichende Quoten wählen kannst. Frage nach Kosten, Garantien, Bedingungen für Anpassungen und danach, ob der Auszahlungsbetrag bei Marktrückgängen verändert wird.
Vergleiche anschließend verschiedene Verläufe und nicht nur einen prognostizierten Mittelwert. Ein Szenario mit schlechten Erträgen am Anfang kann zeigen, ob die geplanten Ausgaben davon abhängen, dass sich Märkte rechtzeitig erholen. Die Ergebnisse sind Modellrechnungen, keine Zusage künftiger Renditen oder Zahlungen.
Wenn die Vertragsunterlagen unklar sind, bitte den Anbieter um eine schriftliche Erklärung. Bei größeren steuerlichen oder rechtlichen Folgen kann unabhängige Beratung sinnvoll sein. Eine pauschale Aktienquote, ein bestimmter Puffer oder ein einzelner Umschichtungspfad passt nicht automatisch zu jedem Haushalt.
Kurze Fragen zum Kapitel
Was ist Renditereihenfolgerisiko in einfachen Worten?
Es ist das Risiko, dass dieselben Anlageerträge je nach Reihenfolge zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, wenn gleichzeitig regelmäßig Geld entnommen wird. Besonders ungünstig kann eine Verlustphase am Anfang der Auszahlungen sein, weil danach weniger Kapital an einer möglichen Erholung teilnimmt.
Ist ein Börsenverlust kurz vor Rentenbeginn schon Renditereihenfolgerisiko?
Ein Verlust kurz vor dem ersten Auszahlungstag senkt zunächst den Depotwert und damit möglicherweise das verfügbare Startkapital. Das klassische Renditereihenfolgerisiko entsteht besonders durch das Zusammenspiel von Renditen und laufenden Entnahmen. Bei laufenden Einzahlungen kann die Renditereihenfolge ebenfalls den Endwert beeinflussen, aber durch einen anderen Zahlungsstrom.
Schützt die automatische Umschichtung im Standarddepot vor Verlusten?
Nein. Sie soll die Abhängigkeit von größeren Kursschwankungen vor der Auszahlungsphase verringern. Sie kann Verluste weder ausschließen noch rückgängig machen und garantiert keine bestimmte Rendite oder Auszahlung. Auch der vorsichtigere Fonds kann an Wert verlieren.
Ist das Renditereihenfolgerisiko bei jeder AVD-Auszahlung gleich?
Nein. Eine lebenslange Leibrente, ein Auszahlungsplan und eine freie Entnahme funktionieren unterschiedlich. Entscheidend sind unter anderem, ob das Kapital investiert bleibt, wie Zahlungen finanziert werden, welche Garantien bestehen und was die Vertragsbedingungen bei Marktrückgängen vorsehen.
Kann ich das Risiko mit einer sicheren Entnahmerate vermeiden?
Eine feste Entnahmerate kann keine künftigen Marktrenditen oder eine bestimmte Laufzeit garantieren. Eine niedrigere oder flexible Entnahme kann die Belastung verändern, aber Auswirkungen auf Einkommen, Kaufkraft und Restkapital haben. Prüfe deshalb mehrere Szenarien und die konkreten Vertragsregeln, statt eine Faustregel als Zusage zu behandeln.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Geprüfter Rechts- und Informationsstand dieses Kapitels: 4. November 2026. Für Altersvorsorgeprodukte, die ab 2027 angeboten werden, sind die dann anwendbare Gesetzesfassung, Übergangsregeln und konkreten Vertragsbedingungen zu prüfen.
- Altersvorsorgereformgesetz, BGBl. 2026 I Nr. 156 – Amtlicher Gesetzestext zur Reform und zu den Anforderungen an zertifizierte Verträge und das Standarddepot; die neuen Produkte können ab 1. Januar 2027 angeboten werden.
- BMF-FAQ: Warum wird beim Standarddepot vor Beginn der Auszahlungsphase umgeschichtet? – Amtliche Erläuterung zum Ziel der Umschichtung im Standarddepot. Sie ist keine individuelle Anlageempfehlung und kein Garantieversprechen.
- Clare, Glover, Seaton, Smith und Thomas: Measuring Sequence Returns Risk – Fachwissenschaftliche Untersuchung zur Messung von Renditereihenfolgerisiko, veröffentlicht 2020 im Journal of Retirement.
- Forschungsfassung im White Rose Research Online – Repository-Eintrag der University of York zur veröffentlichten Studie; belegt Autorenschaft, Veröffentlichung und DOI.
- Verbraucherzentrale: Rente aus Geldanlage – Entnahmeplan, Lebensversicherung oder investieren? – Weiterführende Verbraucherinformation zu Auszahlungswegen, Anlageformen und Wertschwankungen; keine AVD-spezifische Rechtsquelle.
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